Berger des Pyrénées "de balayeur"

Berger des Pyrénées * Zuchtstätte von Angela Prinzen * Pyrenäen Schäferhunde

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Welpenaufzucht

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Blanche mit Bocuse de balayeur im Alter von ca. 3 Tagen

Unsere Hündinnen leben bei uns in Haus und Garten. Sie sind für uns Familienmitglieder, die ab und zu mal einen Wurf Welpen bekommen. Demzufolge wachsen auch die Welpen von Anfang an mit uns im Haushalt auf. Sie haben Ihre Wurfkiste und den Innenauslauf  in unserem Wohnzimmer und sind somit immer inmitten allen Geschehens. Das hat den Vorteil, dass sie von Geburt an mit allen haushaltsüblichen Geräuschen, wie unterschiedlichen Stimmen, der Haustürklingel, dem Telefon, dem Staubsauger, Töpfeklappern, Türenschlagen, dem Geschirrspüler oder sonstigen Haushaltsgeräten, dem Fernseher, dem Radio usw. konfrontiert und vertraut gemacht werden. Später, wenn sie alt genug sind, geeignetes Wetter vorausgesetzt, können sie sich im großen Garten austoben und neue und andere Eindrücke sammeln: unterschiedliche Bodenbeläge, verschiedenstes Spielzeug, Ballkiste, Welpentunnel, Wasserbecken und Sandplatz. Dazu kommen dann noch immer wieder wechselnde Geräusche und Gerüche wie beispielsweise vorbei fahrende Autos, am Grundstück entlang laufende Spaziergänger, Wasserrauschen, elektrische Gartengeräte, Grillduft, Lagerfeuer, Vogelgezwitscher und vieles mehr. Auch der Vorbereitung auf eventuelle spätere sportliche Betätigung wie zum Beispiel Agility oder Obedience wird schon jetzt spielerisch und natürlich dem Alter der Welpen entsprechend, Rechnung getragen.

Der Kontakt zu unterschiedlichen Hunderassen und Haustieren ist bei uns ebenso selbstverständlich wie die Gewöhnung an das Auto fahren, der Besuch beim bzw. vom Tierarzt, das Verweilen an der S-Bahn-Station und der Ausflug in die benachbarte Grundschule, wo die kleinen Hunde ausgiebigen aber kontrollierten Kinderkontakt geniessen können.

Hinweis:

Bei der Aufzucht unserer Hunde bemühen wir uns, stets verantwortungsvoll vorzugehen und lassen deshalb größte Sorgfalt walten. Besonderes Augenmerk im Umgang mit den Welpen legen wir auf Hygiene und Sauberkeit. In der ersten Zeit desinfizieren wir uns deswegen grundsätzlich die Hände mit Sterilium bevor wir die Hundebabys anfassen und betreten den Welpenraum auch nicht in Straßenschuhen, um eine unnötiges Einschleppen von Bakterien, die die noch ungeschützten Welpen gefährden könnten, tunlichst zu vermeiden.  Auch wenn wir später mit ihnen außerhalb unseres Grundstücks unterwegs sind, achten wir darauf, dass sie nicht mit fremden Tieren, Kot oder sonstigen potentiellen Infektionsherden in Kontakt kommen.  Besuche sind in den ersten Lebenswochen der Welpen nicht gestattet. Auch später lassen wir ausschließlich Kontakte mit dem Worte und dem Augenschein nach gesunden und uns persönlich bekannten Menschen und Tieren zu. Dies gilt auch oder gerade für die Besuche in der Schule bzw. die anders fähigen Kinder. Und es ist auch klar, dass sämtliche Kontakte nur kontrolliert und unter Aufsicht stattfinden, um jegliche negative Prägung der Welpen zu vermeiden. So gibt es für den Umgang mit den Welpen feste Regeln, die von allen Beteiligten eingehalten werden müssen. Dazu gehört beispielsweise, dass Kinder die jungen Hunde keinesfalls ohne erwachsene Hilfe weder hochheben noch festhalten dürfen. Es versteht sich von selbst, dass für unsere Welpen Hundebegegnungen nur sehr dosiert , kontrolliert und mit uns bekannten, sozialverträglichen und geimpften Hunden infrage kommen. Das Risko einer Infektion für die noch ungeimpften Welpen ist ohne Zweifel so gering wie möglich zu halten. Wir sind aber der Meinung, dass bei der von uns gewährten Sorgfalt das Infektionsrisiko überschaubar gering ist und dass man auch den jungen Hunden die Möglichkeit geben muss, ein gesundes Immunsystem und natürliche Abwehrkräfte aufzubauen.  Wir finden, eine sorgfältige und umfangreiche Prägung und Sozialisierung der Welpen, auch außerhalb der gewohnten Umgebung und auch in diesem frühen Lebensstadium schon, ist unbedingt möglich und vor allem auch nötig.

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C-Wurf de balayeur

Auch bekommen die Welpen von klein an jede Art von Besuch mit: Ob nun der Briefträger klingelt, der Zeitungsmann kommt, die Arbeitskollegen oder Besuch der Kinder, die Welpen sind irgendwie immer live dabe und werden so ausgiebig von den verschiedensten Personen bespielt undf beschmust. Natürlich ist gewährleistet, dass sie nicht überfordert werden und immer ausreichend Ruhezeiten haben, in denen sie ungestört die gesammelten Eindrücke und das Erlernte verarbeiten können. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich drinnen wie draußen, jederzeit in ihre Hütte zurückziehen zu dürfen, die Sperrgebiet für alle Störungen durch uns Menschen ist.
Durch die dem Alter und dem Entwicklungsstand der Welpen angepasste Gewöhnung an die unterschiedlichsten Begebenheiten, Umstände, fremde Menschen, andere  Tiere und Geräusche wird erreicht, dass der junge Hund schon frühzeitig gut und umfangreich sozialisiert wird. Das erleichtert ihm im späteren Leben die bessere und stressfreiere Anpassung an neue Situationen und macht ihn gelassener gegenüber Veränderungen in seinem Umfeld. Außerdem wird er so zu einem sozialverträglichen und selbstsicheren Partner, der seinen Menschen viel Freude macht und ihnen ein verlässlicher und treuer Partner ist. Wir als Züchter legen die Basis, das solide Fundament. Mehr können wir nicht tun. Danach sind die neuen Besitzer dran, die auf dieses Fundament aufbauen müssen, wenn wir die Welpen dann schließlich ihren neuen Familien anvertrauen.

Wir führen eine reine Hobbyzucht und sind der “Fédération Cynologique Internationale (FCI)” und dem “Verband für das Deutsche Hundewesen” (VDH)  angeschlossen. Dadurch gilt für uns eine der strengsten Zuchtordnungen der Welt, und zwar nach tierschutzorientierten Gesichtspunkten. Die Ahnennachweise des VDH gewährleisten, dass strenge Wurf- und Zuchtkontrollen durchgeführt werden.

Der Zuchtstättenname “de balayeur” ist international für uns geschützt.

Bei der Auswahl der Paarungspartner wird von uns sehr darauf geachtet, dass in Hinblick auf die zu erwartenden Welpen Risiken für Krankheiten, Mißbildungen, Gebissfehlstellungen oder rassespezifisch unerwünschte Verhaltensweisen, soweit dies eben möglich ist, ausgeschlossen bzw. so gering wie möglich gehalten werden. GESUNDHEIT wird bei uns großgeschrieben, doch das letzte Wort hat immer die Natur. Trotzdem und auch gerade wegen des großen Engagements der Züchter gibt es keine rassetypischen Krankheiten beim Berger des Pyrénées. Um das charakteristische Wesen dieser Hütehundrasse zu erhalten sollte eines der Elterntiere einen Hüteveranlagungstest erfolgreich bestanden haben.

Besucht werden können die Welpen bei uns erst ab einem Lebensalter von ca. 3 Wochen, da sie noch sehr empfindlich sind, ihr eigenes Immunsystem noch nicht ausgereift und eine Impfung in diesem frühen Lebensstadium nicht möglich ist.

Die Hundebabies wachsen uns in der Zeit der Aufzucht richtig ans Herz. Sie werden ein wenig wie Kinder für uns und daher liegt uns verständlicherweise viel darin, liebevolle und vor allem geeignete neue Familien für sie zu finden.

Die Abgabe der Welpen erfolgt mit der Vollendung der 8. Lebenswoche. Bis dahin werden die Welpen mehrfach entwurmt, sind geimpft und gechippt und haben VDH/FCI-Papiere.

Auch nach dem Auszug der Welpen stehen wir unseren Welpenkäufern jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Wir halten den Kontakt zu den neuen Besitzern unserer Welpen sehr gerne – sofern diese das auch mögen. So haben wir die Möglichkeit, über die weitere Entwicklung der jungen Hunde informiert zu sein.

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Bocuse de balayeur im Alter von ca. 7 Wochen