Berger des Pyrénées "de balayeur"

Berger des Pyrénées * Zuchtstätte von Angela Prinzen * Pyrenäen Schäferhunde

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Ernährung

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Etwas Grundsätzliches vorweg:

Wir haben uns nach reiflichen Überlegungen dazu entschieden unsere Welpen mit Trockenfutter aufzuziehen, weil es in der heutigen Zeit den meisten Menschen nicht möglich ist, ihre Hunde täglich durch Rohfutter (z. B. Barfen) oder gesundes selbst gekochtes Futter zu ernähren. Der normale Tagesablauf mit Haushalt, Familie, Beruf und sonstigen Verpflichtungen lässt wenig Zeit und Raum gesund und ausgewogen für die Vierbeiner zu kochen. Wem das trotzdem gelingt, Hut ab!
Da dies aber in den meisten Familien leider nicht der Fall oder aus den unterschiedlichsten Gründen, einfach auch nicht so gewollt ist, haben wir uns für ein qualitativ hochwertiges Aufzuchtfutter (Premiumfutter) entschieden, das auf die Bedürfnisse unserer Hündin in der Säugephase sowie auf die der Welpen im Wachstum abgestimmt ist und alle Nährstoffe, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine enthält, die den jungen Hund gesund heranwachsen lassen.
Zusätzlich peppen wir das Futter -sowohl für unsere erwachsenen Hunde als auch für die Welpen- durch frische Zugaben auf. Dazu später mehr.

Etwa mit Beginn der 4. Lebenswoche etwa füttern wir den Welpen zusätzlich zur Muttermilch Welpenbrei.
Der Anteil der Muttermilch an der täglichen Ernährung der Welpen wird ab diesem Zeitpunkt immer geringer, der Anteil des Welpenbreis dafür entsprechend größer.
Am Ende ihrer Aufzucht bei uns fressen die Welpen schließlich ganz normales Welpenfutter, so wie es auch die neuen Besitzer füttern werden. Bis dahin aber ist es noch ein weiter Weg, denn der Verdauungstrakt und der ganze Organismus der kleinen Hunde muss langsam und vor allem vorsichtig an die neue und feste Nahrung herangeführt werden.

Der Welpenbrei, den die Hundebabies zu Beginn des Absetzens bekommen, besteht aus klein gemahlenem Welpenfutter, das mit heißem, abgekochtem Wasser aufgegossen, verquirlt und dann auf Körpertemperatur heruntergekühlt wird. Dieses Futter bekommt die Mutterhündin zu diesem Zeitpunkt bereits seit ca. 4 Wochen, so dass die Welpen es über die Muttermilch schon kennen, bevor sie es das erste Mal als Brei zu sich nehmen. Dadurch werden Verdauungsprobleme und Unverträglichkeiten weitest gehend vermieden.
Der Brei ist am Anfang noch flüssig, wird aber im Laufe der Tage und Wochen in seiner Konsistenz immer fester bis letztlich die Futterkroquetten im Ganzen mit heißem Wasser übergossen werden. Und während anfänglich alle Mahlzeiten eingeweicht gereicht wurden, werden jetzt zunehmend auch trockene Futterportionen angeboten, denn es ist wichtig, dass die Welpen lernen, beim Fressen ihre Zähne einzusetzen und ihr Futter richtig zu kauen, anstatt einfach nur den weichen Brei herunter zu schlucken. Außerdem wird so der Zahnsteinbildung vorgebeugt.

Als kleine Zugabe zum Futter gibt es alternativ ein Löffelchen Quark, Joghurt, Gemüse, geriebenen Apfel oder Karotte, Kartoffeln, Nudeln, Eigelb, Oel oder ähnliches.

Als Kauartikel eigenen sich für die Welpen Büffelhautstangen.

Ist der Hund später alt genug und auch für den erwachsenen Hund gibt es dann gelegentlich Rinderkopfhaut und frische Hühnerbeine, Putenhälse (getrocknet und frisch) oder auch einmal ein Kalbsbrustbeinknochen dazu.

Der Pyrenäenhütehund ist ein genügsamer Hund und normalerweise benötigt er etwas weniger Futter als es der Futterhersteller empfiehlt. Es ist darauf zu achten, dass der Hund nicht zu dick wird. Die Rippen sollten immer leicht und gut zu fühlen sein, damit der Knochenapparat nicht durch ein zu hohes Körpergewicht unnötig belastet wird.

Wir bitten unsere Welpenkäufer das gewohnte Futter im ersten Lebensjahr des Welpen beizubehalten, da dieses Futter speziell für Hunde im Wachstum entwickelt wurde und alles enthält, was der junge Hund zum gesunden Großwerden braucht. Außerdem ist er von klein auf daran gewöhnt und verträgt es ohne Probleme. Sollte dennoch ein vorzeitiger Futterwechsel notwendig oder unbedingt erwünscht sein, so sollte der Zeitpunkt hierzu so gewählt sein, dass der junge Hund nicht zusätzlich noch anderen Belastungen ausgesetzt ist, wie es z.B.  bei einem Umzug, dem Zahnwechsel, einer Krankheit o.ä., der Fall wäre.

Mit etwa einem Jahr ist das Größenwachstum des Welpen weitestgehend abgeschlossen, so dass dann ein Wechsel seines Futters bzw. seiner Futtersorte problemlos vorgenommen werden kann.