Der Berger des Pyrénées

Akira "Sally" de balayeur
Der Berger des Pyrénées ist eine einzigartige Rasse: ursprünglich aus den französischen Pyrenäen stammend, handelt es sich beim, auch als Pyrenäen – Hütehund bezeichneten kleinen Franzosen um einen robusten, ausdauernden und anspruchslosen Hütehund. Er ist seinen Menschen gegenüber ergeben und bringt eine große Bereitschaft mit, es ihnen recht zu machen. Der Berger des Pyrénées ist pfiffig, intelligent und mit Eigeninitiative und Selbständigkeit versehen, was auf seine ursprüngliche Bestimmung, das Hüten an Schaf- oder gemischten Herden, vorrangig in den Pyrenäen, zurückzuführen ist. Dabei ist er ein überaus lernwilliger, manchmal auch eigensinniger, immer aber lebhafter Begleiter, der zudem ein hohes Maß an Leistungswillen und Arbeitsintelligenz aufweist. Diese Eigenschaften sind Grund dafür, dass der Berger des Pyrénées eine konsequente aber unbedingt liebevolle Führung braucht, die seinen natürlichen Bewegungs- und Arbeitsdrang in die richtigen Bahnen lenkt und ihn auch kopfmäßig auslastet. Allem Fremden gegenüber verhält er sich eher abwartend, besorgt und misstrauisch, was fälschlicherweise oft mit ängstlich verwechselt bzw. gleichgesetzt wird. Tatsächlich gehören Abwarten und Vorsicht jedoch zu seinem ursprünglichem Wesen als Hütehund und Wächter. Ohne diese Eigenschaften hätten seine Herde und er selber in der freien Natur mit all ihren Gefahren nicht bestehen können.
Der Pyrenäen-Hütehund ist kein künstlich gezüchteter oder gar überzüchteter Hund sondern gehört zu den natürlichen Hunderassen.
Die Vielfalt des Berger des Pyrénées findet zum einen Ausdruck im äußeren Erscheinungsbild, zum anderen aber auch in seiner Verwendung. Der viel Energie und Lebensfreude versprühende Franzose eignet sich nicht nur zur Arbeit an den Schafen, sondern wird auch in den verschiedensten Hundesportarten (z.B. Agility, Obedience, Flyball etc.) erfolgreich eingesetzt. Genauso weiß er aber auch als Familienbegleitund, der seine Familie über alles liebt, zu begeistern.


