Das endgültige HD-Ergebnis ist da: HD – Frei: A1 – besser geht’s nicht!
Am 21. Februar war ich mit Ganja in der Veterinärklinik Gießen bei Dr. Tellhelm, dem für den Berger des Pyrénées zuständigen Sachverständigen, zum Röntgen der Hüfte auf Hüftdysplasie. Dabei wurde Ganja sediert und in Tiefschlaf versetzt, um so gelagert werden zu können, dass der bestmögliche Blick auf Hüfte und Gelenke möglich ist.
Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Grundsätzlich sind sämtliche Hunderassen betroffen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild häufiger aufweisen. HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt, weshalb viele Zuchtverbände, so auch der Berger des Pyrénées Deutschland e.V., die (relative) HD-Freiheit zur Zuchtzulassung fordern. Falsche Ernährung und Haltung können das Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen. Deshalb handelt es sich bei HD um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen. Beim Berger des Pyrénées, bei dem es sich ja um einen eher kleinen und leichtgewichtigen Hund handelt, ist HD nicht sonderlich verbreitet.
Das Ergebnis für Ganja lautet: Hüftdysplasie frei (A1)!


Nach der bereits erfolgten und erfolgreichen Zuchtbeschreibung sowie dem jetzt vorliegenden positiven HD-Ergebnis fehlen für Ganja auf dem Weg zur Zuchtzulassung noch zwei mindestens “sehr gut” – Bewertungen auf Ausstellungen sowie die Zuchtstättenabnahme durch den Berger des Pyrénées Deutschland e.V..